Netzanschluss

Erzeugungs- und Speicheranlagen

Sie planen die Errichtung oder Änderung einer Photovoltaik- oder einer anderen, nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) geförderten Anlage oder planen Sie eine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (KWKG)? Um die Energie in das öffentliche Versorgungsnetz einzuspeisen, ist es für den sicheren Netzbetrieb zwingend erforderlich, zunächst eine Prüfung der Netzverträglichkeit Ihrer geplanten Anlage durch den Netzbetreiber durchführen zu lassen.

Änderungsmaßnahmen können zum Beispiel sein: Erweiterung, Austausch, Rückbau, Umzug.

Anmeldung von steckerfertigen Erzeugungsanlagen (≤ 600 VA je Anschlussnutzeranlage)

Für steckerfertige Erzeugungsanlagen werden von Ihnen folgende Anmeldeunterlagen benötigt:

Anmeldung von Erzeugungs- und Speicheranlagen (< 135 kW)

Anmeldung von Erzeugungs- und Speicheranlagen (< 135 kW)

Für Anlagen < 135 kW werden nach dem Standardnachweisverfahren folgende Informationen benötigt, die Sie zum Teil selbst bereitstellen und zum Teil von Ihrem Anlagenerrichter bzw. Anlagenhersteller einfordern können:

  • Lageplan mit Flurstücknummer, aus dem die Bezeichnung und die Grenzen des Grundstücks sowie der Aufstellungsort der kompletten Anlage hervorgehen.
  • Übersichtsschaltplan ab Netzanschluss (inkl. Anordnung der Mess- und Schutzeinrichtungen)
  • Zertifikat für den zentralen NA-Schutz nach TAR 4105 (E.6, u. a. für PV-Anlagen > 30 kVA)
  • Auszug aus dem Prüfbericht für den zentralen NA-Schutz (E.7, u. a. für PV-Anlagen > 30 kVA)
  • Zertifikat für die Leistungsflussüberwachung am Netzanschlusspunkt (falls benötigt)

 

Für Erzeugungsanlagen

  • Datenblatt für eine Erzeugungsanlage (Bitte berücksichtigen Sie beim Ausfüllen das Auswahlblatt Messkonzepte.)
  • Herstellerdatenblatt der Erzeugungsanlage
  • Einheitenzertifikat nach TAR 4105 (E.4)
  • Prüfbericht „Netzrückwirkungen“ für Erzeugungseinheiten mit einem Eingangsstrom > 75 A (E.5)
  • Zertifikat für den integrierten NA-Schutz nach TAR 4105 (E.6)
  • Auszug aus dem Prüfbericht für den integrierten NA-Schutz (E.7)

 

Für Speicheranlagen

Anmeldung von Erzeugungs- und Speicheranlagen (≥ 135 kW)

Anmeldung von Erzeugungs- und Speicheranlagen (≥ 135 kW)

Für die Netzanschlussprüfung von Anlagen ≥ 135 kW werden nach dem Standardnachweisverfahren folgende Informationen benötigt, die Sie zum Teil selbst bereitstellen und zum Teil von Ihrem Anlagenerrichter bzw. Anlagenhersteller einfordern können. Anhand dieser Unterlagen führt der Netzbetreiber die Grobplanung durch (Festlegung Netzanschlusspunkt, Angebot für kostenpflichtige Leistungen).

  • Antragstellung für Netzanschlüsse (Mittelspannung) (E.1)
  • Lageplan mit Flurstücknummer, aus dem die Bezeichnung und die Grenzen des Grundstücks sowie der Aufstellungsort der kompletten Anlage und der mögliche Standort einer Transformatorenstation hervorgehen.
  • Datenblatt einer Erzeugungsanlage/eines Speichers - Mittelspannung (E.8, Seite 1 und Seite 3, bei Speicheranlagen zusätzlich Seite 4 ausreichend)
  • Einheitenzertifikat nach TAR 4110 (E.13)
  • Auszug aus dem Prüfbericht "Netzverträglichkeit" der FGW TR 3
  • Komponentenzertifikat nach TAR 4110 (E.14, soweit erforderlich)

Die oben genannten Unterlagen senden Sie bitte an folgende Adresse:

Oberhausener Netzgesellschaft mbH
Abt. Netzmanagement
Netzservices
Danziger Straße 31
46045 Oberhausen
eeg@ob-netz.de

 

Nur vollständig eingereichte und den aktuelle TAR entsprechende Unterlagen können von uns bearbeitet werden!

Anhand Ihrer Unterlagen wird, unter Berücksichtigung der geltenden Normen und Richtlinien, die Anbindung an das Verteilnetz der Oberhausener Netzgesellschaft geprüft und der wirtschaftlich günstigste Netzanschlusspunkt der geplanten Anlage an das öffentliche Versorgungsnetz festgelegt. Ohne diese Prüfung können wir keine Anlage in Betrieb nehmen! Sollten Sie eine Anlage in Betrieb nehmen ohne diese vorher bei uns anzumelden, behalten wir uns vor, die Anlage vom öffentlichen Versorgungsnetz zu trennen.


Beauftragung

Bitte beachten Sie, dass die Auslegung, die Installation und der Betrieb der Anlagen - je nach Anlagengröße - nach den folgenden aktuellen VDE-Anwendungsregeln zu erfolgen hat:

Zur Erstellung eines Angebotes senden Sie bitte den Antrag zur Neusetzung oder Änderung eines Stromnetzanschlusses bzw. einer Messeinrichtung an die oben aufgeführte Adresse.

Hinweis: Bitte öffnen Sie die Formulare mit dem Adobe Acrobat Reader.


Inbetriebnahme

Als Voraussetzung zur Inbetriebnahme der Anlage muss uns das Inbetriebsetzungsprotokoll für Erzeugungsanlagen oder Speicher vorliegen. Wir werden sodann mit Ihnen kurzfristig einen Termin zur Inbetriebnahme vereinbaren. Bitte beachten Sie,

  • dass BHKW-Anlagen nur dann in Betrieb genommen werden können, wenn diese zuvor gemäß § 6 KWKG bei der BAFA gemeldet wurden.
  • dass Photovoltaik- und BHKW-Anlagen sowie Speicheranlagen nach der Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister (MaStR) registriert werden müssen.

 

Hier finden Sie weitere Informationen und zu beachtende Richtlinien:

 

Bei Rückfragen stehen Ihnen folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung:

EEG-Anlagen

Nico Oerfgen oder Verena Hofes
Oberhausener Netzgesellschaft mbH
Abt. Netzmanagement
Netzservices

Danziger Straße 31
46045 Oberhausen
(0208) 835-2964 oder (0208) 835-2341
eeg@ob-netz.de

KWK-Anlagen

Sabine Oganowski
Oberhausener Netzgesellschaft mbH
Abt. Netzmanagement
Netzservices

Danziger Straße 31
46045 Oberhausen
(0208) 835- 2335
kwkg@ob-netz.de